Zirkus des Horrors

Am 05.10.2017 besuchten wir den Zirkus des Horrors bei seinem Gastspiel in Frankfurt am Main. Durch den Frankfurter Stadtverkehr ging es mit dem Auto zum Festplatz am Ratsweg, auf dem auch eine Parkmöglichkeit eingerichtet wurde. Beim Abholen der reservierten Tickets, nutzte ich gleich das Programmheft zu kaufen, die darin enthaltenen Bilder, bieten wirklich eine schöne Erinnerung an den Besuch.  Nach einem Selfie vor einem der Transporter, ging es zum Eingang, wo man in kleinen Gruppen auf den Weg zum Foyer geschickt wird und dieser hat es durchaus in sich und passt perfekt zum Thema des Zirkus, wie übrigens auch das Foyer. Mehr möchte ich dazu allerdings nicht verraten, denn das würde den Spaß deutlich schmälern. Im Foyer angekommen, fühlt man sich fast wie in der Behausung von Graf Dracula und kann dort Getränke und kleine Snacks kaufen. Vor allem die Thematisch passenden Cocktails sind ein echter Hingucker und wabern auch nach mehreren Minuten noch unheimlich. Beim Einlass ins Hauptzelt wird man dann gestoppt und von Gehilfen des Grafen zu seinem Platz geleitet, in unserem Fall in eine Loge äh sorry eine Gruft, denn so werden diese hier genannt. Während wir nun dort angekommen auf den Beginn der Vorstellung wartet, wird man gefühlt alle 5 Minuten darauf hingewiesen, dass man keine Fotos mit Blitz und keine Videos  machen darf. Kurz vor dem Beginn werden dann alle “Sterblichen” zu ihrem Platz gebeten und kurz darauf geht auch schon das Licht aus und die Show beginnt, nicht ohne die Warnung, dass Fotos mit Blitz und Videos mit dem “Tode” bestraft werden und dem Zirkusdirektor Nosferatu glaubt man das sofort.  Die folgenden ca. 2 Stunden bieten ein Feuerwerk der Zirkuskunst, das durch Gruselgestalten abgefeuert wird. Das  ganze wird untermalt mit viel Musik von Rammstein und ähnlichen Bands und wird dabei eigentlich nie langweilig. Vor allem die vielen “near Hits” lassen einem mitunter den Atem stocken, in den ersten Reihen sieht man natürlich, dass alles gut geht, weiter hinten weis man das nur ganz sicher, wenn am Ende alle Artisten wieder in der, erhöhten Manege stehen. Das ganze wird aufgelockert durch die Auftritte von Maleficus, der Clown des Zirkus des Horrors. Und genauso wie der Zirkus ein Zirkus der anderen Art ist, ist auch dieser Clown kein gewöhnlicher Clown, ok er macht auch seine Späße mit dem Publikum und auch hier tut einem der erwählte durchaus leid, allerdings sind die Scherze hier etwas herber und natürlich deutlich passender zum Thema, dabei dürfen  natürlich diverse Folterinstrumente nicht fehlen, einige davon durfte man, zum aktuellen Programm “Inquisition – Die Folterkammer”,  ja schon am beginn der Show bewundern. Nach dem großen Finale, das mit einer atemberaubenden Nummer mit Motoren und Feuerschluckern eingeleitet wird, standen dann noch die einzelnen Artisten im Foyer für Fotos zur Verfügung, was wir allerdins nicht benutzt haben. Alles in allem ein gelungener Abend und wir kommen sicher wieder, wenn der Zirkus des Horrors mit seinem neuen Programm wieder in der Nähe ist.

 

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